zurück

Hansrudolf Twerenbold

Der freischaffende Schauspieler wurde 1939 in Ennetbaden geboren und lebt auch heute dort. Seine Ausbildung erfuhr er bei Ellen Widmann in Zürich. Es folgten Engagements an der Landesbühne Rheinland-Pfalz in Neuwied, in Heidelberg, Chur, Biel und Solothurn.

Als Gründungsmitglied der Theatertruppe „die Claque" in Baden war er bis 1986 deren Mitglied, seither freischaffend und in vielerlei Theater- und Filmrollen zu sehen, z.B. 1994 in „Das Leben ist Traum von Calderon und in Calderon von Pasolini“ (Regie Wolfram Frank; In-Situ Chur) und 1998 in der Rolle des Pestalozzi beim „Tag des Jammers“, Festspielin Stans von Hansjörg Schneider (Regie: Lous Naef ).In der letzte Henker, Regie Elias Perrig, Er nicht als Er, von Elfriede Jelinek, Theater am Neumarkt ,Regie Elias Perrig. Der Mensch erscheint im Holozän von Max Frisch,zusammen mit Marius Ungureanu ( Bratsche) in der Regie von Stephan Roppel. Mit dem selben Regisseur Port Authority von Conor Mc Pherson an der Winkelwiese Zürich In jüngster Zeit verkörperte er die Rolle des Jedermann in der „Comedi vom reichen sterbenden Menschen“ nach Hugo von Hofmannsthal in Rothenburg LU, 2004, den Gefängniswärter Knobel in „Stiller“ nach dem Roman von Max Frisch am Theater Basel (Regie: Ole Walburg, 2004), den Claudius in „Hamlet“ (Regie Wolfram Frank, In-Situ Chur, 2005) und den alten Ektal in Ibsens „Wildente“ am Theater Basel (Regie: Stephan Müller, 2005).

2007 Schauspielhaus Zürich Wenn eine Dolores heisst… ein musikalischer Abend mit Texten von Peter Bichsel von Ruedi Häusermann

2007 Endidyll von Jens Nielsen Regie: Antje Thoms

2008 Tag der Dachse Jens Nielsen Regie: Antje Thoms

2008 Schlafengehen von Gerhild Steinbuch Regie: Gian Manuel Rau

2010 Der Hodler Regie: Ruedi Häusermann

2010 Die Rückkehr der Bümpliz Regie: Antje Thoms

2011 Kunstpreis des Kantons Aargau

2011 Keine Aussicht auf ein gutes Ende Regie: Antje Thoms

2011 Anerkennungsgabe der Stadt Zürich

Hansrudolf Twerenbold ist ein «Künstler mit einem beeindruckenden Werk […], der sich bei aller Erfahrungsfülle doch stets eine ansteckende Neugier für das Neue bewahrt hat und dabei ein packendes Beispiel für eine höchst produktive Altersradikalität abgibt.» Jury Kunstpreis 2011, Aargauer Kuratorium

«Elfriede Jelineks Sprachflächen zu Robert Walser in «Er nicht als er», Jens Nielsens absurde Familienaufstellung in «Endidyll», Ferdinand Hodlers Werk und Biografie in Ruedi Häusermanns Musiktheater: Hansrudolf Twerenbold bewegt sich in unterschiedlichsten theatralischen und literarischen Ästhetiken: absurd, grotesk, psychologisch, sprachakrobatisch – als Schauspieler, Sprecher und postdramatischer Performer avant la lettre.» Auszug aus der Laudatio von Erik Altorfer, Anerkennungsgabe der Stadt Zürich 2011

Link zum Porträt über Hansrudolf Twerenbold auf Art.tv

Jurybericht Aargauer Kunstpreis 2011 PDF | 40 KBytes
Laudatio von Erik Altorfer, Anerkennungsgabe der Stadt Zürich 2011 PDF | 88 KBytes

zurück